Parallel Workshops (I)

11:00 - 12:30 Herausforderungen, Pfade und Gestaltungsansätze in aktuellen Transformationsprozessen
 

Wärmewende: Wege zum klimaneutralen Gebäudebestand 2050
Walter Kahlenborn / Andreas Schneller, adelphi
mit Annegret-Claudine Agricola, Berliner Energieagentur
Martin Pehnt, ifeu
Dr. Alexander Renner, BMWi
Moderation durch Andreas Weber, adelphi

Die Energieeffizienzstrategie Gebäude und der Klimaschutzplan verankern das Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050. Hierfür ist neben steigenden energetischen Standards im Neubau eine deutliche Steigerung der aktuellen Sanierungstätigkeit im Gebäudebestand erforderlich. Gleichzeitig muss eine Erhöhung der Sanierungstiefe sowie ein konsequentes Umschwenken auf erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung ermöglicht werden. Der Workshop analysiert, welche Möglichkeiten bestehen, um mit Hilfe innovativer Ansätze die Wärmewende im Gebäudebereich voranzubringen und identifiziert politische Rahmenbedingungen, die hierfür notwendig sind.

Programm siehe hier.


Ressourcenwende: Produkte länger nutzen
Siegfried Behrendt, IZT
mit Dieter Janecek, MdB, Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Detlef Vangerow, Vangerow GmbH
Moderation durch Dr. Edgar Göll, IZT

Inwiefern könnte die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten, speziell der von elektronischen und elektrotechnischen Produkten, ein wichtiges Transformationsfeld sein? Den schnellen Verbrauch von Konsumgütern durch eine längere Nutzung von Produkten zu reduzieren gilt als eine Schlüsselstrategie für eine ökologische Transformation zu einer Green Economy. Welche Pfadabhängigkeiten sind zu überwinden, welche Akteure sind hier besonders gefordert? Einschätzungen werden aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.

Vortrag: Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Projekt (Siegfried Behrendt, IZT)
Anknüpfungspunkte/Kommentierung aus Sicht der Politik (Dieter Janecek, MdB Die Grünen)
Anknüpfungspunkte/Kommentierung aus Sicht der Wirtschaft (Detlef Vangerow, Vangerow GmbH)


Mobilitätswende: Der Beitrag der leichten Elektromobilität
Ruth Blank, Öko-Institut
mit Angela Kohls, ADFC

Der Workshop beleuchtet mit Blick E-Bikes, wo die Chancen, Risiken und Hemmnisse für eine Mobilitätswende liegen. Welche Rolle spielen technische, soziale, und institutionelle Innovationen? Wie können Städte  zu einer Mobilitätswende beitragen, und welche Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene sind notwendig?


Gestaltung der Digitalisierung
Carl-Otto Gensch und Joachim Aigner, Öko-Institut

mit Detlef Bluhm, Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Roland Große-Holtforth, Literaturtest
Volker Oppmann, Log.os

Eines der Versprechen der Digitalisierung ist die Dematerialisierung. So ermöglicht sie beispielsweise in der Medienbranche das papierlose Publizieren und Lesen mit E-Books und E-Zeitungen. Dabei steht offen, ob diese vornehmlich technik- und markt-getriebene Transformation tatsächlich zur Schonung von Ressourcen und Verringerung von Umweltbelastungen beiträgt. Im Workshop werden die Ergebnisse einer systemisch angelegten Analyse der Transformation des deutschen Buchmarkts reflektiert und in den Kontext zu weiteren Anwendungsfeldern der Digitalisierung gestellt. Auf dieser Basis werden grundlegende Ansätze mit Blick auf die Gestaltung der Digitalisierung zur Erreichung von Nachaltigkeitszielen diskutiert.


Ernährungswende: Nachhaltigkeit von Fleischkonsum und -produktion
Dr. Dietlinde Quack, Öko-Institut
mit Prof. Dr. Nina Langen, Technische Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft
Moderation durch Dr. Dietlinde Quack und Franziska Wolff, Öko-Institut

Gegenstand des Workshops sind die im Projekt Trafo 3.0 identifizierten Governance-Ansätze, mit deren Hilfe eine nachhaltige Transformation hin zu einem nachhaltigen Konsum und einer nachhaltigen Produktion von Fleisch unterstützt werden können. Wie stehen sie im Kontext einer Ernährungswende? Die Vorschläge  aus Trafo 3.0 werden präsentiert und in einem Ko-Referat gespiegelt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion im Plenum.